In meinem ersten Quartalsückblick habe ich euch ja schon erzählt, dass ich Mitte Februar für ein paar Tage in Island war. Seitdem warten über 1000 Fotos von mir und meiner Frendin darauf, endlich aussortiert zu werden, damit ich euch sie zeigen kann.

Vor einer Woche hab ich das endlich geschafft und jetzt sind wir hier.

Bevor ich euch aber mit Bildern bombardiere, noch ein wenig zum Lesen. Eigentlich wollte ich einen kleinen Guide schreiben, mit allen Punkten, die wir abgeklappert haben. Da das ganze aber schon über zwei Monate her ist, weiß ich nicht, ob ich mich wirlich an alles erinnern kann, aber ich gebe mein bestes.

Außerdem wird es insgesamt vier Posts geben – für jeden ganzen Tag einen. Sonst werden es viel zu viele Bilder und Eindrücke auf einmal und es soll ja doch ein wenig übersichtlich sein.

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Übernachtet haben wir im Hotel Island, das wir zusammen mit unserem Flug super günstig gebucht haben. Es liegt etwas außerhalb vom Zentrum, aber mit dem Auto war man in etwa 10 Minuten dort. Die Lobby war richtig schön und ziemlich neu – leider hab ich immer vergessen, ein Foto zu machen – die Zimmer waren nicht ganz so modern, aber trotzdem völlig in Ordnung. Es war alles sauber, das Früstück war richtig lecker und es gab gratis Wlan. Man hat sich also nicht beschweren können.

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Mit dem Wetter hatten wir eigentlich ziemliches Glück. Es war untertags eigentlich immer super schön, nur am zweiten Tag hat es geregnet. Die Kälte war auch zum Ertragen – einfach gut schichten und dann konnte man es den ganzen Tag draußen aushalten.

Kerið

Unser erster Stop war der Kratersee Kerið. Witzigerweise war das der einzige Punkt, wo wir Eintritt bezahlt haben. Richtig viel gab es nicht zu sehen, da alles mit Schnee bedeckt war, aber das Licht war so schön, dass trotzdem eine Menge Fotos entstanden sind.

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Haukadalur

Danach ging es weiter ins Geysirgebiet im Haukadalur – nach einigen Zwischenstops an Aussichtspunkten und der ein oder anderen Ponypause. Im Restaurant und Souvenirshop, das gleich neben den Geysirfeldern liegt, haben wir uns erstmal etwas warmes zu trinken und ein Stück Kuchen gekauft. Gestresst sind die Isländer auf jeden Fall nicht; dementsprechend lange haben wir auch gewartet.

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Gut gestärkt ging es dann wieder raus in die Kälte. Die Landschaft mit all den heißen Quellen und dem Geysir Strokkur, der wirklich alle 3 bis 4 Minuten ausgebrochen ist, war wunderschön. Zwar war es eine ziemlich eisige Angelegenheit – es ist wirklich im minutentakt jemand ausgerutscht – aber das war es auf alle Fälle wert.

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Gulfoss

Unser nächster Punkt war Gulfoss, der goldene Wasserfall. Was mich daran so überrascht hat war, dass man absolut nicht erwartet hätte, dass sich vor einem gleich ein riesiger Wasserfall abtut. Man sieht nur flaches Land mit einem Holzsteg und auf einmal steht man vor dem Gulfoss.

Dass das ganze ziemlich spektakulär war, muss ich vermutlich nicht extra dazu sagen, oder?

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Danach sind wir einfach gefahren, kamen an einem Fjord entlang, den wir komplett umrundet haben und anschließend ging es in eine kleine Stadt, wo wir richtig lecker Burger  essen waren.

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Außerdem ging es noch schnell in einen Supermarkt, weil ich noch ein Deo brauchte. (kleiner Tipp: Deo nicht im Handgepäck mitnehmen) Isländische Supermärkte sind für Verpackungsopfer wie mich wohl Himmel und Hölle zugleich. Die Sachen sahen einfach alle so schön aus und am liebsten hätte ich den ganzen Supermarkt leer gekauft.

Nordlichter

Beim Essen haben wir beschlossen, dass wir an dem Abend gleich auf Nordlichtjagd gehen wollten. Also hieß es jetzt erstmal warten, bis es ganz dunkel ist. Wir sind zurück in den Fjord gefahren und haben dort unser Glück versucht. Leider hat das nicht so gut geklappt und wir sind noch an ein paar andere Orte gefahren.

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Irgendwann sind wir dann witzigerweise auf eine Touristengruppe gestoßen, die eine Nordlichttour gebucht haben. Wir haben die Chance natürlich genutzt und haben uns unauffällig an den Bus gehängt. Vermutlich waren wir nicht ganz so unauffällig wie wir gedacht haben, aber egal. Die kleine Verfolgungstour hat auf jeden Fall wieder etwas Schwung reingebracht weil wir alle nach dem langen Tag schon ziemlich müde waren.

Der Bus blieb dann auch mal stehen und die Leute sind ausgestiegen, sprich hier mussten irgendwo Nordlichter sein. Und tatsächlich konnte man hinter den Wolken, die am Abend leider aufgezogen sind, einen grünen Schimmer erkennen.

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