Eigentlich sollte heute ein kleiner Einpack-Inspirations-Post kommen, da ich aber noch immer nicht alle Geschenke zusammen habe, muss dieser eben noch ein bisschen warten.

Stattdessen kommt aber heute ein kleines Jahresresume meinerseits.

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Ich bin ein Mensch, der immer bestimmte Zeitpunkte zum Anfangen braucht. Silvester, Montag, den Ersten des Monats oder auch nur eine bestimmte Uhrzeit.

Das gepaart mit meiner Listen-Liebe macht Neujahr zu einem fantastischen Zeitpunkt für mich.

Und ja, ich weiß, Neujahrvorsätze sind immer so eine Sache. Und ich muss auch ehrlich zugeben, dass ich lange nicht so viel geschafft habe, wie auf meiner Liste stand, aber das hält mich nicht davon ab auch für 2016 wieder fleißig Punkte aufzuschreiben.

Einer der typischten Punkte darf natürlich auch nicht fehlen: Sport treiben. Hat eher mäßig geplant, aber einen entscheidenden Fortschritt hab ich dieses Jahr doch gemacht: ich hab gelernt mich so zu mögen wie ich bin. Auch ohne Traumfigur. Ich will zwar weiter an mir zu arbeiten, aber während ich das mache, mag ich mich trotzdem.

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Anfang April hat dann auch ein ganzes tolles Experiment begonnen. Der Trend von grauen Haaren ist sicher an niemanden vorbei gegangen und ja, ich wollte auch auf den Zug aufspringen.

Aber von seit über vier Jahren lila gefärbten Haaren auf helles Grau zu kommen ist schwerer als man denkt. Zwei Blondierwäschen, eine normalen Blondierung und drei mal Färben später hab ich es noch immer nicht geschafft, aber immerhin hab ich noch Haare am Kopf.

Einmal war ich zwar kurz davor, aber war dann doch mehr grün als grau. Im Sommer hab ich dann auch den Versuch gestartet aus Directions Grau zusammenzumischen und naja, es ist blau geworden.

Ich mag das Blau echt gerne, werde aber denn Versuch vielleicht trotzdem nochmal versuchen.

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Aber egal wie viele tolle Momente das Jahr hatte, es gab auch nicht ganz so schöne Zeiten. Mitte des Jahres war wohl der absolute Tiefpunkt. Nichts war wie ich es wollte, konnte nichts mit mir anfangen und wollte einfach nur weg. Zeit, um alles hinzubiegen und das zu machen, was ich wollte. Nicht mehr die Gedanken um all die Probleme kreisen lassen, sondern wieder aufgeregt sein und sich auf den neuen Tag freuen.

Und manchmal kann ein Ende den Start für viel Neues sein. Und auch wenn es schmerzlich war, war es vermutlich doch die beste Lösung.

Im Großen und Ganzen möchte ich das Jahr 2015 nicht missen, trotz vieler Tiefs. Es hat sich viel geändert, vor allem ich, auch wenn es meinem Umfeld wahrscheinlich nicht aufgefallen ist. Aber ich kenne die Fortschritte, die ich gemacht habe, und das reicht.

Alles Liebe

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