Es ist Anfang September und was heißt das? Es geht wieder zurück in die Schule. Und weil ich alles rund um Back to School ziemlich toll finde, darf natürlich auch dieses Jahr der ein oder andere Beitrag dazu nicht fehlen.

Eigentlich wäre wieder eine kleine Serie wie letztes Jahr geplant gewesen; da es zeitlich jedoch etwas knapp wurde, hab ich mich dafür entschieden nur einen Beitrag zum Thema zu posten. Und zwar zu dem Thema, das mir am meisten Spaß macht, und auch bei euch ziemlich gut anzukommen scheint: Organisation.

Wie schon unzählige Male erwähnt liebe ich alles rund um Organisation, Listen und Schreibwaren. Dass ich deswegen ein super organisierter Mensch bin ist nicht unbedingt die Wahrheit. Im Listen schreiben bin ich der absolute Hammer; im Sachen, die auf der Liste stehen, abarbeiten eher nicht so.

Nach und nach habe ich trotzdem Dinge und Methoden gefunden, die mir helfen halbwegs organisiert zu bleiben.

Kalender schön und gut, aber übertreibt es nicht

Das ein Kalender super hilfreich ist, um organisiert zu bleiben, muss ich vermutlich niemanden erzählen. Aber irgendwann gibt es eine Grenze, wo es von hilfreich zu nervtötend wechselt.

Eine Zeite lang hatte ich vier oder fünf verschiedene Kalender und das macht wirklich keinen Spaß mehr. Alles doppelt und dreifach eintragen und dann vergisst man doch mal einen Termin hineinzuschreiben. Es war Chaos pur.

Mein Tipp an dieser Stelle ist es einfach bei einem normalen Taschenkalender, eurem Handy, wenn ihr hier die Kalenderfunktion benützt und eventuell noch einem Monatskalender, den ihr an einer gut einsehbaren Stelle hängen habt, zu belassen.

Nehmt euch nicht zu viel vor

Todo-Listen sind richtig praktisch, aber wenn euch so ein ewig langes Monstrum anstarrt, nimmt die Motivation schnell mal Reißaus. Deswegen lieber mit weniger Punkten für den Tag anfangen.

Ich finde fünf ist eine gute Zahl. Es erschlägt einen nicht und man bekommt trotzdem was weiter – es sei denn man schreibt ziemliche banale Dinge auf, die man so oder so erledigen würde.

Also überlegt euch jeden Tag gut, was die fünf Punkte sind, die ihr wirklichen erledigen solltet oder wollt. Und für alle anderen Punkte, die ihr schon viel zu lange herschiebt, könnt ihr ja eine extra Liste machen, an der ihr ab und an mal arbeitet.

Termine und alltägliche Todos trennen

In meinem normalen Taschenkalender findet ihr so gut wie keine Todo-Liste. Vielleicht liegt es daran, dass ich den Platz zum Hausaufgaben aufschreiben brauche. Vielleicht aber auch daran, dass ich die beiden Sachen gerne getrennt halte. Mein Kalender soll übersichtlich bleiben und nur wirklich wichtige Dinge beinhalten.

Dass ich an dem und dem Tag aufräumen, staubsaugen und einen Blogpost schreiben muss sind keine überlebenswichtigen Informationen, die ich unbedingt in meinem Kalender mit mir rumtragen muss. Dafür habe ich einen eigenen Platz. Und zwar mein Bullet Journal.

Bullet Journal

Zwar gab es zu dem Ganzen schon einmal einen eigenen Post (den ihr hier lesen könnt), aber ich möchte das Thema trotzdem noch einmal ansprechen. Ein Bullet Journal ist super um sämtliche Todos und Listen aufzuschreiben. Man kann sich selber alles einteilen und gestalten. Ob es dabei super dekoriert oder nur auf das nötigste reduziert ist, spielt keine Rolle, solange man damit zurecht kommt.

Für September hab ich mir wieder ein neues zugelegt und mal mitgefilmt, wie ich das alles aufbaue.

Wie ihr seht, halte ich das alles eher klar und ohne viel Schnickschnack. Lustigerweise bin ich auch wieder zu der selben lockeren Wochen”einteilung” züruckgekommen, wie in meinem ersten Post, obwohl ich die letzten Wochen immer eine andere Variante verwendet habe.

img_9934

img_9936

img_9938

img_9939

img_9941

img_9942

img_9943

Colour Coding

Auch ein kleines, aber hilfreiches Detail, das ich erst vor kurzem für mich entdeckt habe: Colour Coding. Ob ihr es mit Textmarkern oder Post-its umsetzt – oder vielleicht auch beidem – ist natürlich jedem selbst überlassen. Es hilft auf jeden Fall schnell den Überblick zu bekommen.

Seine Grenzen kennen

Und schon sind wir beim letzten und vielleicht auch wichtigsten Punkt: Kennt eure Grenzen. Falls ihr euch mal zu viel vorgenommen habt, dann stresst euch nicht, wenn ihr die ein oder andere Sache mal nicht erledigt – außer es sind wirklich wichtige Dinge, dann schadet ein wenig Stress bestimmt nicht.

Ihr solltet es aber nicht als Ausrede verwenden, wenn ihr lieber faul auf der Couch liegen wollt. Vielleicht braucht es seine Zeit bis man wirklich den Unterschied kennt, aber irgendwann weiß man bestimmt, wann es wirklich angebracht ist, sich ins Bett zu kuscheln und wann man sich selber einfach mal einen Arschtritt geben muss.

mvi_9895-mov-standbild001

Falls ihr noch mehr Back to School lesen wollt, schaut doch mal hier vorbei.

Wie bleibt ihr organisiert? Lasst es mich wissen.

Alles Liebe, Jacky N.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *