Braucht man als Blogger Visitenkarten? Wenn ja, ab wann? Was soll man drauf schreiben und wo sollte man sie am besten drucken lassen?

Hallo

Hallo Leute

Heute möchte ich mal ein wenig über Visitenkarten reden. Ich spiele schon länger mit dem Gedanken mir welche für den Blog drucken zu lassen, einfach weil ich gern welche hätte. Vermutlich würden sie nur verstauben, da ich nicht wüsste, wem ich sie geben könnte. Aber sobald der Blog größer wird, man mehr mit anderen Blogger zu tun hat, zum Beispiel auf Events, machen sie sich auf jeden Fall bezahlt. Keiner will die URL auf nem Schmierzettel gefetzt haben; eine Visitenkarte hinterlässt da einen viel schöneren Eindruck und ist ein Aushängeschild für euren Blog.

Damit diese Vorschau ansprechend ist, sollte man sich natürlich Gedanken machen, was man draufschreibt und wie man sie gestaltet.

Das wichtigeste ist natürlich eure Internetadresse, sonst hat das ganze wenig Sinn. Dann könnt ihr zusätzlich noch eure Oberthemen oder einen kurzen Text hinzufügen. Außerdem Name und Emailadresse, damit man euch schnell kontaktieren kann und nicht erst auf dem Blog danach suchen muss, und vielleicht noch eure Usernamen von anderen Social Media Plattformen wie Instagram oder Twitter.

Bindet die Farben eures Blogs mit ein. Den Header könnt ihr auf die Vorderseite machen, die ganzen Informationen auf die Rückseite. Achtet darauf, dass es nicht zu überladen wirkt und optisch zu eurem Blog passt.

Wenn ihr dann grob im Kopf habt, wie euer Design aussehen soll, muss natürlich auch noch die Entscheidung über die Druckerei fallen. Natürlich könnt ihr zu einer Druckerei in eurer Umgebung schauen, aber für die Faulen unter uns gibt es selbstverständlich auch die Möglichkeit der Online-Druckerei, von denen ich euch zwei vorstellen möchte.

Cewe Print

Was mir an Cewe Print gleich am allerbesten gefallen hat ist, dass man sich einfach alles, was man sich nur irgendwie vorstellen kann, drucken lassen kann. Ordner, Mappen, Kalender, Broschüren, Grußkarten und und und. Mein Schreibwarenherz hat da mal ein paar Schläge ausgesetzt. Aber bleiben wir beim Thema: Visitenkarten.

Sobald ihr auf Visitenkarten klickt, stehen gleich mal die wichtigsten Information: Größe und Papiervariante. Danach geht es gleich weiter mit der Preisberechnung. Laut der Seite sind 300 g/m² die normale Visitenkartenstärke. Für 500 Stück mit dieser Stärke, mattem Bilderdruckpapier und Standardversand würde man 9,90 € bezahlen. Finde ich persönlich einen ziemlich guten Preis.

Sobald man aber 50, 100 oder nur 250 Visitenkarten haben möchte, springt der Preis gleich mal auf über 18 €, was es vor allem an Anfang ziemlich teuer macht, wenn man sich noch nicht ganz sicher ist, was die Visitenkartengeschichte angeht und nicht gleich 500 Stück kaufen möchte.

Euer Design könnt ihr entweder mit InDesign, Adobe Illustrator oder als PDF Datei hochladen – für alle drei Varianten gibt es eine Druckvorlage. Was mich etwas gestöhrt hat ist, dass man das Design erst ganz zum Schluss hochladen kann – nach Dateneingabe und Bestellbestätigung – weil ich euch gerne noch etwas darüber berichtet hätte, wie das so aussieht, aber naja, ich will keine Visitenkarten bestellen. Aber ansonsten wäre das kein wirklicher Minuspunkt.

Moo

Die zweite Seite, die ich euch zeigen möchte, ist Moo. Hier merkt man schon auf der Startseite, dass es sich hauptsächlich um Visitenkarten dreht. Dementsprechend mehr Möglichkeiten hat man. Die normale Visitenkartengröße gibt es in der klassischen, in der Super- und in der Luxe-Version. Außerdem kann man sich auch noch zwischen MiniCards oder quadratischen Visitenkarten entscheiden.

Ich hab mir hier auch wieder die klassische Variante näher angeschaut. Hier musste ich erst mal nach den Maßen suchen – obwohl sie ziemlich offensichtlich unter “wichtige Informationen” stehen, aber ich hab sie trotzdem nicht gesehen. Was für mich schonmal ein großer Pluspunkt war, ist, dass man sofort am Design arbeiten kann. Entweder lädt man sein eigenes hoch – man kann PDF, PNG, JPEG oder GIF Dateien auswählen – oder arbeitet mit Designvorlagen.

Ein richtig tolles Feature ist, dass man bei einem 50er-Pack auf jede einzelne Visitenkarte ein anderes Bild drucken lassen kann, was vor allem für Fotografen beziehungsweise Fotografieblogs eine tolle Idee ist.

Der Preis spielt hier in einer etwas anderen Liga. Zwar kostet ein Paket mit 50 Stück, 350 g/m² “nur” etwas mehr als 15 Euro. Aber sobald man mehr bestellt, wird es ziemlich teuer. 400 Stück kosten – nur um annähernd mit Cewe Print vergleichen zu können – 97 Euro.

Hallöchen

Das ist vermutlich der längste Post, der bis jetzt hier online gegangen ist, aber fast geschafft. Ein kleines Resúmé darf ja nicht fehlen. Falls ich mich tatsächlich mal dazu entscheiden sollte, mir Visitenkarten drucken zu lassen, würde meine erste Bestellung vermutlich bei Moo sein, einfach weil die Visitenkarten im 50er-Pack dort billiger sind. Sobald ich aber mal mehr brauchen sollte, würde ich eher bei Cewe bestellen. Wie ihr euch schon denken könnt, wegen dem gigantischen Preisunterschied.

Habt ihr Visitenkarten für euren Blog? Wenn ja, was hat euch dazu gebracht? Wenn nein, warum nicht? Wo habt ihr sie drucken lassen? Lasst es mich wissen.

Alles Liebe, Jacky

* Dieser Post wurde gesponsort.

0 thoughts on “business cards as a blogger?*”

  1. Hallo Jacky, bin gespannt wie deine Karten aussehen werden. ;) Mit Moo hab ich gute Erfahrung gemacht, sind, wie du sagst etwas teuerer aber man hat viel mehr Papier Auswahl und man kann sich übrigens auch gratis Papierproben schicken lassen, wenn man nicht genau weiß welches man haben will…

    Lieben Gruß,
    Theo

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